Konzerte im Jazzkeller

Die Bühne im Jazzkeller gehört traditionell an Donnerstagen dem Jazzklub. Neben verschiedenen Formaten wie z. B. der „Jazzattack „(s. u.) finden regelmäßig Konzerte immer wieder auch mit etablierten Stars der internationalen Jazz-Szene statt. Die Club-Atmosphäre im „Keller“ ist legendär und beim Publikum wie auch den Künstlern längst kein Geheimtipp für intensive und erinnerungswürdige Konzertabende mehr. 

jazzkeller.info

Jazz im Theater

Als am ersten April 2005 Michael Moore mit seinem Trio im Glasfoyer auftrat, ahnten weder die Organisatoren im Theater – allen voran der damalige stellvertretende Generalintendant Christian Tombeil – noch die Verantwortlichen im Jazzklub, dass damit die erfolgreichste Konzertreihe des Jazzklubs außerhalb des Jazzkeller Krefeld beginnen würde. Seitdem gibt es jedes Jahr etwa drei bis vier Konzerte im Glasfoyer, mit Jazzgrößen wie Charlie Mariano, Erika Stucky, Vijay Iyer und Iiro Rantala, und weitere auf der Großen Bühne des Theaters, mit Paul Kuhn und Joshua Redman.

theater-kr-mg.de

International Jazz Day

Mit einem hochkarätigen Doppelkonzert begeht der Jazzklub Krefeld e. V. gemeinsam mit der Stadt Krefeld (Kulturbüro) alljährlich den von Herbie Hancock initiierten und von der UNESCO ausgerufenen „International Jazz Day“ am 30. April. Mit diesem Tag soll in aller Welt verdeutlicht werden, dass der Jazz ein bedeutendes Kulturgut ist, Völker verbindet, Rassendiskriminierung überwindet und für Toleranz, Demokratie und Gleichberechtigung steht.

jazzday.com

Jazz an einem Sommerabend

Seit 1985 findet die Veranstaltung “Jazz an einem Sommerabend” vor der historischen Kulisse der Burg Linn statt. So wird einmal im Jahr aus Linn, dem kleinen mittelalterlichen Vorort Krefelds, ein schillernder Ort der internationalen Jazzszene. Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland finden sich im atmosphärischen Vorhof der Burg Linn ein, um zwischen Burgzinnen und Museumsscheune zeitgenössischen Jazz zu hören. In der historischen Kulisse fühlt sich nicht nur das Publikum wohl, besonders auch die Musiker aus Übersee sind immer wieder begeistert.  Die Festivalbesucher sind unter einem Zeltdach vor Sonne und Regen geschützt. Das Festival ist mit gut 450 Sitzplätzen teilbestuhlt. viele Jazzfans auf ihren Picknickdecken verbreiten entspannt-sommerliche Woodstock-Atmosphäre.

Der Jazzklub als Organisator und Programmgestalter der Veranstaltung möchte vermeiden, dass “Jazz an einem Sommerabend” in die mittlerweile immer größer werdende Anzahl der konfektionierten Festivals eingereiht wird. Bei der Programmgestaltung wird stets bedacht, dass eine Gruppe aus der Region, eine europäische Formation und eine etablierte, richtungsweisende Persönlichkeit des zeitgenössischen Jazz vorgestellt wird.

Es finden sich durchschnittlich 600 bis 800 Besucher im Innenhof der Burg ein. Sie kommen aus der gesamten Region und sogar aus dem benachbarten Ausland. Imbissstände und ein Getränkeverkauf sind eingerichtet und sorgen für das leibliche Wohl aller Beteiligten.

jazz-an-einem-sommerabend.de

Jazzattack

1997 gründeten Axel Fischbacher und Stefan Rademacher die Konzert-Reihe „Jazzattack“ in Krefeld. Die Idee: Stefan und Axel laden Musiker der nationalen und internationalen Szene ein, um mit ihnen in stets neuen Konstellationen zu musizieren. Die Zusammenkünfte zeichnen sich durch allergrößte Kreativität und Spielfreude aus, lassen neue musikalische Ideen entstehen und sind spannend für Publikum und Akteure. Die Initiatoren verstehen die Jazzattack auch als ein Forum, in dem sich Musiker kennenlernen können. Über die Konzertabende hinaus ist schon so manche weitere Zusammenarbeit zustande gekommen. Veranstalter der Jazzattack ist der Jazzklub Krefeld mit Unterstützung des Jazzkeller Krefeld.

www.jazzattack.de

Jazz Session

Seit 1991 veranstaltet der Jazzklub an jedem letzten Donnerstag eines Monats eine Session. Dazu wird jeweils eine Gruppe von drei bis vier Musiken engagiert, die das „musikalische Gerüst“ bilden. Es sind dies oft Absolventen und Dozenten der umliegenden Musik(hoch)schulen mit Erfahrungen in eigenen festen Formationen oder wechselden Projekten. Die Sessions werden von jungen Musikern aus der Region gern wahrgenommen. Regelmäßig nehmen bis zu 20 Musiker teil, überwiegend Studierende an Musikschulen und -hochschulen.

Ein Highlight war sicherlich die 100. Session am 17. März 2001. Über 180 Besucher erlebten im Laufe des Abends vier Gruppen, die von regelmäßigen Teilnehmern gebildet wurden, und anschließend eine offene Session mit insgesamt fast 50 (!) Musikern.

Kontakt und Info: Dennis Janson

Session for Beginners

Die Session For Beginners richtet sich an Musiker, die erste Erfahrungen in der Jazz-Improvisation und im Zusammenspiel mit anderen auf der Bühne sammeln möchten. Willkommen sind ebenfalls erfahrenere Musiker, die ihre Fähigkeiten in diesem Rahmen einbringen und weiterentwickeln möchten.

weitere Details zum Ablauf

Kontakt und Infos: Heiner Schettler

Free Session

Vergiss die Dogmen der Jazzpolizei! Befreie den Sound – denn jeder Klang ist möglich. Finde deinen individuellen, kreativen, innovativen, avantgardistischen, experimentellen musikalischen Ausdruck.

Musiker*innen, die den Free Jazz und frei improvisierte Musik lieben, treffen sich regelmäßig im Jazzkeller Krefeld. Die Session ist offen von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Jazzkeller Krefeld, Lohstraße für alle Sänger*innen und Instrumentalisten. Erfahrene Musiker aus der freien Improvisationsszene spielen ein erstes Set, zeigen ihr Können und dienen den anwesenden Musiker*innen als Orientierung. Danach beginnt die Session mit den anwesenden Teilnehmern. Fortgeschrittene und Beginner spielen in unterschiedlichen Besetzungen, vom Duo, Trio bis zum Quartett. Die Zusammensetzung wird durch Zufallsprinzip ermittelt. Zum Abschluss findet eine Großgruppenimprovisation mit allen anwesenden Musiker*innen statt.

Kontakt und Infos: Gert Rieger (02151-543745)

JazzStunde

Viele der heute populären Musikstile basieren bekanntlich auf den gleichen musikalischen Gesetzmäßigkeiten wie Jazz, Soul, Swing oder Blues. Die vom Jazzklub Krefeld organisierte JazzStunde bringt seit Jahren im Rahmen von interaktiven Konzerten live gespielten Jazz in die Krefelder Schulen und zu den Ohren der Schüler. Benötigt wird gar nicht viel, um eine JazzStunde auf die Beine zu stellen: Hilfreich ist zumindest ein engagierter Musiklehrer als Partner für das Projekt, ein geeigneter Raum (es muss ja nicht gleich die Aula sein) und ein Zeitfenster von 60-90 Minuten innerhalb der regulären Schulzeit. Vorhandene Instrumente wie z. B. ein Piano sind hilfreich,  aber kein Muss. Details können in einem ersten persönlichen Gespräch erörtert werden.

Kontakt und Infos: Florian Funke