Jazz an einem Sommerabend

Seit 1985 findet die Veranstaltung “Jazz an einem Sommerabend” vor der historischen Kulisse der Burg Linn statt.
So wird einmal im Jahr aus Linn, dem kleinen mittelalterlichen Vorort Krefelds, der schillernde Mittelpunkt der internationalen Jazzszene. Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland finden sich im atmosphärischen Vorhof der Burg Linn ein, um zwischen Burgzinnen und Museumsscheune die Größen des zeitgenössischen Jazz zu hören. In der historischen Kulisse fühlt sich nicht nur das Publikum wohl, besonders auch die Musiker aus Übersee sind immer wieder begeistert  Die Festivalbesucher sind unter einem Zeltdach vor Sonne und Regen geschützt  Das Festival ist mit gut 450 Sitzplätzen teilbestuhlt; viele Jazzfans auf ihren Picknickdecken verbreiten entspannte Woodstock-Atmosphäre .

burg_linnVom Konzept her ist es „eigentlich“ kein Festival, sondern eine kommunikative Begegnung von Musikern und Publikum – kurz, ein “Jazzfest”. Dieses Vorhaben wird nicht zuletzt durch die Intimität und die unnachahmliche Atmosphäre in der Vorburg der Burg Linn gefördert. Der Jazzklub als Organisator und Programmgestalter der Veranstaltung möchte vermeiden, dass “Jazz an einem Sommerabend” in die mittlerweile immer größer werdende Anzahl der konfektionierten Festivals eingereiht wird.Bei der Programmgestaltung wird stets beachtet, dass eine Gruppe aus der Region, eine europäische Formation und eine etablierte, richtungsweisende Persönlichkeit des zeitgenössischen Jazz vorgestellt wird. Dieses Konzept durchzuhalten wird von Jahr zu Jahr schwieriger, da viele Musiker, bedingt durch lukrative Festivalangebote, hohe Gagenforderungen stellen.Es finden sich durchschnittlich 600 bis 800 Besucher im Innenhof der Burg ein. Sie kommen nicht nur aus Krefeld, sondern aus der gesamten Region und sogar aus dem benachbarten Ausland. Imbissstände und ein Getränkeverkauf sind eingerichtet und sorgen für das leibliche Wohl aller Beteiligten.Die Veranstaltung, ursprünglich geplant als festlicher Höhepunkt der Konzertsaison des Krefelder Jazzklubs, soll nach den Wünschen der Organisatoren ein “Jazzfest” bleiben, die Qualität der gebotenen Musik dabei aber dennoch im Vordergrund stehen. Sieht man die Liste der Musiker, die bei den ersten Jazzfesten aufgetreten sind, so kann ohne Einschränkung festgestellt werden, dass dies bislang auch stets gelungen ist.

 

Absage (Nichtdurchführbarkeit), Unterbrechung oder Abbruch der Veranstaltung

  1. Wetter

Jazz an einem Sommerabend“ ist eine Open Air Veranstaltung und wird bei jedem Wetter durchgeführt. Witterungsumstände, die Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit für Besucher, Künstler oder Personal darstellen oder ernsthaft befürchten lassen, kön-nen zu einer zeitweisen Unterbrechung oder Abbruch von „Jazz an einem Sommer- abend“ führen.

Bei zeitweiser Unterbrechung besteht kein Rückvergütungs- oder Schadensersatzan- spruch.

Wird „Jazz an einem Sommerabend“ aufgrund Blitzeinschlag, Sturm, Hagel (> 5 mm) oder Überschwemmung abgebrochen bzw. abgesagt, weil die Aufbau- und Vorberei- tungsarbeiten nicht ohne Gefährdung Beteiligter möglich waren, besteht Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises inkl. Vorverkaufsgebühr innerhalb von 2 Monaten. Ein Schadensersatzanspruch besteht in keinem Falle.

Die Rückvergütung erfolgt über die jeweilige VVK-Stelle.

  1. Einwirken höherer Gewalt, behördlicher Anordnung oder gerichtlicher Entscheidung

Eine Absage oder Abbruch von „Jazz an einem Sommerabend“ kann aus sonstigen Gründen höherer Gewalt, aufgrund behördlicher Anordnung oder gerichtlicher Ent-scheidung erfolgen. Hier besteht kein Rückvergütungs- oder Schadensersatzanspruch, es sei denn, der Veranstalter hat bei der Organisation vorsätzlich fehlerhaft oder grob-fahrlässig gehandelt.